
Im Jahre 1999 fuhr ich arbeitsbedingt durch den
Harz und nicht nur von ungefähr immer an den Gleisen der HSB entlang. Mein Weg
führte mich damals auch durch das schöne Selketal. Und nur im Vorbeifahren sah
ich das Forsthaus am Haltepunkt Drahtzug, es waren nur wenige Augenblicke, aber
ich hatte mich spontan
" verliebt " !
Tage, Wochen und Monate gingen ins Land und in mir schlummerte immer noch das
Bild des Hauses. Es dauerte ca. 6 Monate bis ich ausgerüstet mit einer
Videokamera abermals ins Selketal fuhr. Ich filmte das verlassene Anwesen um es
stolz meiner Frau zu präsentieren zu können. Sie verliebte sich ebenfalls
spontan. Nun begannen Anfragen bei allen nur möglichen Maklern, aber keiner
konnte uns eine Auskunft geben. Wenige Tage später bekamen wir einen Anruf, das
eine öffentlichen Ausschreibung für dieses Grundstück in der Zeitung
inseriert war. Wir hatte nur noch wenige Tage um unser Gebot und Nutzungskonzept
einzureichen. Mit dem Gebot waren wir uns schnell einig, aber das
Nutzungskonzept? Es hörte sich sehr hochtrabend an, wir wollten doch einfach
nur dort wohnen ? Gesagt getan, meine Frau schrieb einen netten Brief zum Gebot
und ab in die Post damit. Nun begann die Zeit des Wartens, jeden Tag die Frage
" Was wird passieren ?". Und dann in Juni 2000 lag ein großer Brief
in unserem Briefkasten, wir hatten den Zuschlag erhalten ! Wir freuten uns
riesig und machten uns sofort auf den Weg in den Harz. 2 Stunden später standen
wir vor UNSEREM Haus mit viel Grund und Nebengelass. Sogleich kamen Fragen auf.
Es war so viel zu tun und wir hatten keine Ahnung vom Hausbau. Also okkupierten
wir erst mal unser " kleines Reich " und fingen an zu planen.
Irgendwann kam der erste Zug vorbeigeschnauft und wir sahen erstaunte Gesichter
aus der Lokomotive blicken.
Die Planung
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