
Nachdem mit vielen Firmen und Bekannten Kontakt
aufgenommen wurde, können nach mehrmonatiger Arbeit die ersten Erfolge
verzeichnet werden. Im Herbst 2000 floss wieder der erste Strom durch die
Leitungen und das Wasser sprudelte Wochen später wieder aus dem Wasserhahn. Als
Heizung wurde eine Wärmepumpe eingebaut. Dazu war es erforderlich 4 Bohrungen a
50 Meter in die Erde zu treiben. Dies dauerte ca. 4 Wochen und das Grundstück
ähnelte danach mehr einem Schlachtfeld ! In den Bohrungen wurden insgesamt 800
Meter Leitungen verlegt um die Kälte der Wärmepumpe abzuführen und die Sole (
Wärmepumpe mit Solebetrieb ) wieder anzuwärmen. Nach gewissen Anlaufschwierigkeiten arbeitet die Anlage sehr stabil und nahezu
Wartungsfrei.
Die neuen Fenster wurden in bester Qualität angefertigt und durch die Firma
Bahrs aus Allrode eingebaut. Sie sind zusammen mit der Eingangstür das
Schmuckstück des Hauses in diesem Bauabschnitt.
In den Wintermonaten wurden sämtliche Fensterläden von meiner Frau in
mühevoller Kleinarbeit von den alten Farbschichten befreit und mit frischer
grüner Farbe ( übrigens der Originalanstrich ) versehen. Im Frühjahr 2001
ging es um das Dachdecken. Dazu mussten erst einmal die Zwei nun überflüssigen
Schonsteine abgerissen werden. Ein Märzsamstag war dafür eingeplant. Der
Cousin meiner Frau, rückte mit " schwerem Gerät " an um uns zu
helfen. Nach 7 Stunden harter Arbeit waren die Schornsteine Geschichte ! Danke
Dieter ! Wir
hatten arge Bauchschmerzen schon bei dem Gedanken, ein immer schon graues Dach
mit rotem Ziegel zu decken. Auch die verschiedensten Simulationen am Computer
schreckten uns immer wieder davor zurück, aber die finanzielle Lage erlaubte
nun mal keine Schieferdeckung. Sämtliche Dach - Planungen von meinem Bruder wurden beim Besichtigen des
Linkskrempers ( Dachziegel ) in Sekundenschnelle über den Haufen geworfen. Nun ließen wir uns
doch einen Kostenvoranschlag
für Schiefer machen und siehe da, rein materialtechnisch gab`s keine so großen
Unterschiede. Also wurde mein Bruder " verdonnert " mit mir ein
Schieferdach zu decken. Sämtliche Zeitplanung plätscherte die Selke hinunter.
Ich danke hiermit meinem Bruder von ganzem Herzen das er und seine Frau diese
schwierigen, insgesamt 20 Tage bei Eis, Schnee, Regen und großer Hitze
durchgestanden haben ! Pfingsten 2001 war es geschafft. Das Haus hat sein
Schieferdach wieder, das MEISTERSTÜCK meines Bruders !! ( siehe dazu: Dachdecken
) Parallel dazu wurde die Holzschalung der West und Südseite weitestgehend von
der alten Farbe befreit und der neue Farbanstrich aufgetragen. Im August 2001
war es dann geschafft, das Haus ( außer das Fachwerk der Nordseite ) sieht von
Außen schon ganz ordentlich aus ! ( siehe dazu : Haus
fertig )